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Wie ich fast nach Mexiko geflogen wäre...

Mittlerweile ist der zweite Monat meiner Traineezeit vorüber gestrichen und ich wollte euch ja auf dem Laufenden halten... 

Nach nunmehr über 2 Monaten im Unternehmen fange ich an und durchblicke die komplizierten Zusammenhänge im Sondermaschinenbau. *freu* Zusätzlich werden mir die vielen verschiedenen Gesichter, mit denen man täglich zu tun hat, auch langsam vertraut.

Durch meine Begleitung bzw. Betreuung des neuen Großprojektes konnte ich neben meiner Tätigkeit im Vertrieb auch schon erste Einblicke in die Arbeitsabläufe der Konstruktion erhalten.

Uiuiuiui

Die Jungs dort stecken voll in der Konzeptphase, in der die gesamte Anlage im vornherein durchgeplant werden und am Ende auch funktionieren muss. Als wäre das nicht schon genug, so kommt der Kunde jetzt schon regelmäßig mit neuen Wünschen, welche natürlich weder Lieferzeit, noch Kosten erhöhen dürfen. 

So einfach funktioniert das aber nicht.

Jede Änderung des Kunden zieht eine gewaltige Prozesskette hinter sich her, von der Neubewertung über Kostenabschätzung und Nachtragsangeboten bis hin zu Anwendung in der Praxis. Nun ja man bekommt eben keinen Mercedes zum Preis von einem VW Golf…

Was auf der einen Seite nach viel Arbeit und Stress klingt, macht den Job auf der anderen Seite gerade so abwechslungsreich und interessant. 

Projektplanung

Neben dem Tagesgeschäft im Stammwerk in Marksuhl gehören auch Dienstreisen zum Arbeitsalltag im Vertrieb. Als Trainee hatte ich auch schon die Möglichkeit, auf einer solchen Reise dabei sein zu dürfen. Auch wenn diese grundsätzlich zu meiner Tätigkeit gehören werden, freut es mich umso mehr, da ich während meines Studiums aus Kostengründen auf Reisen verzichtet habe.

So war ich bereits zweimal mit bei einem Kunden Nähe Dortmund. Einmal bei einer Ein-Tages-Reise und ein weiteres Mal über 3 Tage mit Hotelübernachtung. Auch wenn die Kundentermine anspruchsvoll und anstrengend sind, konnte ich viel über das aktuelle Projekt lernen. Und zumindest während des Frühstücks am Morgen im Hotel fühlt man sich doch ein klein wenig wie im Urlaub. J

Vor ein paar Wochen habe ich erfahren, dass ich Ende Juli für einen Auslandseinsatz bei einem Kunden in Mexiko eingeplant wurde.

Geschäftsreise nach Mexiko

What?! Ernsthaft??? Wie genial ist das denn bitte!

Ich habe Europa noch nie verlassen und bekomme nun die Möglichkeit die Welt zu sehen. Kleines Manko: mein erfahrener Kollege wird nur die erste Woche mit dabei sein. Danach muss ich mich dann als Projektleiter alleine behaupten können. Oh Gott…bin ich der Sache überhaupt gewachsen? Ich steck noch nicht mal ansatzweise in der Materie! Was wenn ich versage?! *Schluck*

Aber was soll ich sagen…man wächst mit seinen Aufgaben!

Ich bin zwar hin und hergerissen zwischen Vorfreude und Panik, aber dennoch optimistisch. Erstmal Reisepass beantragen und herausfinden, was ich für eine Reise über den großen Teich alles benötige und dann sehen wir weiter.

Die nächsten Wochen kommt dann so einiges auf mich zu.

Viele Termine, Impfungen checken, Koffer kaufen (wie gesagt, ich habe auf das Reisen bisher verzichtet J), Auslandskrankenversicherung, Kreditkarte, Plan erstellen wie alles abläuft… Ich hoffe mal, das wird irgendwann zur routinierten Dienstreisevorbereitung.

Aber denkste…

Noch bevor der „Hypetrain“ ablegen konnte, wurde ich wieder eingebremst. Meine Reise wird leider abgesagt, aus den vorher genannten Gründen. Ich bin etwas enttäuscht, aber auch etwas erleichtert, da doch eine große Last mit viel Verantwortung und ohne große Vorkenntnisse von mir gefallen ist.

Die Gründe für die Absage sind die gleichen, die ich als Bedenken im Hinterkopf hatte. Ich bin vor Ort keine allzu große Hilfe, da ich in dem Projekt noch nicht tief genug drinstecke, und ein zweiwöchiger Auslandseinsatz kostet halt auch eine richtige Stange Geld. *seufz*

Dann bleib ich erstmal in Marksuhl, sammele weiter Erfahrungen und Eindrücke und hoffe darauf, dass man mich bald tatsächlich für Auslandsreisen mit einplant.

Ich wünsche euch weiterhin einen schönen Sommer mit hoffentlich entspanntem Urlaub. Ich darf noch ein paar Wochen arbeiten, bis ich mir eine Sommerpause gönne. Die Koffer kauf ich trotzdem schon mal…