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Jetzt geht´s los! Meine Zeit als Trainee bei ruhlamat

Von meinem neuen Arbeitgeber wurde ich gefragt, ob ich Lust hätte eine Art „Trainee-Tagebuch“ zuschreiben. Schock!

Erster Gedanke: Wie macht man sowas? Zweiter Gedanke: Was soll ich denn da schreiben?

Okay, erstmal sammeln, tief durchatmen und einfach losschreiben:

Mein Name ist Sebastian Noack. Ich bin 29 Jahre alt, frisch gebackener Wirtschaftsingenieur und seit 02. Mai der erste Trainee der ruhlamat GmbH. Das war so allerdings gar nicht geplant…

Trainee Wirtschaftsingenieur Sebastian Noack

Blicken wir mal ein paar Jahre in meine Studentenzeit zurück. In diese Situation, in der man in einem überfüllten Vorlesungssaal sitzt, über die Reihen vor und hinter sich blickt, und in all die teils motivierten, teils gelangweilten (oder durchaus auch verwirrten) Gesichter der Kommilitonen schaut während der Professor gerade ein Integral um die x-Achse rotieren lässt, um dessen Volumen im Intervall [a ≤ x ≥ b] zu berechnen. *Gähn*

Solche oder ähnliche Momente nutzen Professoren dann gerne aus, um einen über die fantastischen Berufschancen nach dem Studium aufzuklären:

Die Firmen stehen nach dem Abschluss Schlange um euch einzustellen!“

„Manche von euch werden sogar direkt auf dem Campus, noch vor Studienende, abgeworben.“

„Eure Einstiegsgehälter liegen bei 45.000-50.000 Euro im Jahr und höher“

Solche Aussagen motivieren natürlich, um sich auch bei Integralrechnung tiefer in den Stoff einzuarbeiten und die Kurse mit möglichst guten Noten abzuschließen. Als ich dann gegen Ende des Studiums mit dem Schreiben der Bachelorarbeit begonnen habe, war es ebenfalls an der Zeit, die ersten Bewerbungen anzufertigen. Dürfte ja nicht schwierig sein was Passendes zu finden, wenn die sich alle so um mich reißen!

Doch die Realität sah ein wenig anders aus…

Trotz meiner Berufsausbildung, mehrjähriger Berufserfahrung (in einer anderen Richtung als mein Studienabschluss) und eines zweijährigen Werkstudentenjobs bei einem großen Automobilzulieferer der Region, wurde ich von fast allen Firmen wegen FEHLENDER BERUFSERFAHRUNG abgelehnt.

Wie bitte?!

Auch auf Firmenkontaktmessen der Hochschule haben sich die Firmen möglichst viel Berufserfahrung gewünscht. Man bekam den Eindruck, dass die Firmen jemanden suchen, der 20 Jahre alt ist, ein abgeschlossenes Studium vorweisen und nach Möglichkeit 10 Jahre Berufserfahrung mitbringen kann. #Eierlegendewollmilchsau

Also hieß es weiter bewerben!

Auf der Webseite der Firma „ruhlamat“ habe ich dann eine Stellenausschreibung gefunden, in der ein „Mitarbeiter im technischen Vertrieb“ gesucht wurde. Meine wirtschaftliche Ausbildung und mein technisches Studium sollten eine gute Grundlage für einen Job in dieser Position sein. So jedenfalls meine Sicht der Dinge.

Nicht allzu lange nach meiner Bewerbung bekam ich schon einen Anruf mit der Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch, worauf ich mich voller Vorfreude ausgiebig vorbereitet habe. Dieses verlief sehr positiv. Es war nicht diese angespannte Stimmung, welche ich aus vergangenen Gesprächen kannte, sondern viel mehr ein entspanntes, gegenseitiges Kennenlernen.

Die lockere Atmosphäre begann nur dann etwas angespannter zu werden, als mir - wieder einmal - deutlich gemacht wurde, wie wichtig Berufserfahrungsjahre und wie hoch die Erwartungen an die Person in dieser Position sind. *Schluck*

Oh man…das sieht doch schon wieder nicht gut aus.

Es vergingen mehrere Wochen voller Spannung und dem Warten auf den einen wichtigen Anruf. Und er kam! Telefonisch wurde mir die lang ersehnte Zusage erteilt, allerdings mit einer kleinen Einschränkung:

Um mich in der anspruchsvollen Position entsprechend anzulernen und die fehlende Berufserfahrung auszugleichen, sollte ich das Unternehmen erst einmal als Trainee durchlaufen. Ziel ist es, alle Abteilungen ausgiebig kennenzulernen und ausreichend Wissen zu sammeln, um die Erwartungen an die spätere Tätigkeit vollkommen erfüllen zu können.

Sehr, sehr gerne!

Am 02. Mai war er dann gekommen: der erste Arbeitstag. Was macht man sich für Gedanken im Vorfeld… Wie ist es wohl dort? Hoffentlich läuft alles glatt! Hoffentlich hinterlasse ich einen guten ersten Eindruck!

Nun ja, von meiner Seite her war alles wie geplant und abgesprochen. Ich saß pünktlich halb acht im Foyer und wartete darauf, dass mich mein neuer Vorgesetzter abholt und mir meinen Arbeitsplatz und die Kollegen vorstellt. Dieser lag allerdings krank im Bett und ich saß eher da „wie bestellt und nicht abgeholt“.

So war es an meinen Kollegen, den Durchlauf und die Einarbeitung mit dem neuen Trainee durchzuführen und das hat, trotz dieses holprigen Starts, auch sehr gut geklappt.

Unterm Strich verliefen die ersten Wochen eher durchwachsen: Es gab ein paar Momente in denen ich ziemlich auf mich alleine gestellt war, da meine neuen Kollegen stark eingespannt waren und ich mehr hindernd als hilfreich wirkte. In anderen Momenten wiederum wurde ich nach bestem Wissen und Gewissen in das Tagesgeschäft eingebunden und konnte eine ganze Menge Erfahrungen sammeln.

Vor kurzer Zeit ist es ruhlamat gelungen ein neues, größeres Projekt für sich zu gewinnen. An diesem hat man nun mein ganzes Trainee-Jahr ausgerichtet. Das heißt, ich werde das Projekt als stellvertretender Projektleiter (!) komplett von der Wiege an begleiten und alle Abteilungen (von der Konstruktion über die Fertigung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme) durchlaufen. Über den Fortschritt und die weitere Entwicklung werde ich regelmäßig berichten. J

Bis dahin wünsche ich ein paar schöne sonnige Tage.

Herzliche Grüße,

Sebastian